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Der menschliche Fuss besteht aus einem komplexen Aufbau an Knochen und Gelenken. Er ist ein Konstrukt aus sieben Fusswurzelknochen, fünf Mittelfussknochen und vierzehn Zehenknochen. Dieses wiederum verbinden dreiunddreissig Gelenke, zwanzig Muskeln und über hundert Bänder. Ferse und Fusssohle bilden mit dem Fussaussenrand und dem Fussballen den natürlichen Stossdämpfer. Hier sorgt der Fettkörper für die Verteilung des Körpergewichts. Der Fussballen grenzt dabei an die Zehengrundgelenke und steht unter einer permanent hohen Belastung. Dies verursacht dann vermehrt Beschwerden und Schmerzen, die als Metatarsalgie bezeichnet werden.
Die Ursachen von Schmerzen im Fussballen sind meistens chronische Erkrankungen oder eine über einen längeren Zeitraum andauernde Überlastung. Das ist etwa bei Sport, langem Stehen oder beim Tragen des falschen Schuhwerks der Fall. Auch Übergewicht kann eine ungünstige Wirkung auf den Fussballen haben. Bestimmte Fehlstellungen sind angeboren, andere werden durch eine schwache Fussmuskulatur gefördert. Wenn eine Fehlbelastung vorliegt, braucht sich das schützende Fettpolster am Fussballen auf. Oft sind auch Gicht- oder Stoffwechselerkrankungen für Fussschmerzen verantwortlich, z. B. wenn sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern. In der Folge entstehen Schmerzen im Grosszehengrundgelenk.
Übergewicht sorgt für eine ungünstige Verteilung des Körpergewichts auf die Gelenke und Füsse. Dabei wird durch das Mehrgewicht das Auftreten mit dem Vorderfuss zu stark beschleunigt. Die starke Belastung kann verschiedene Beschwerden auslösen, neben Schmerzen im Fussballen auch den Fersensporn oder eine Entzündung an der Achillessehne. Übergewicht zieht oft einen Knick-Senkfuss nach sich. Hierbei handelt es sich um eine Fehlstellung, bei der die Ferse nach innen wegknickt. Abhilfe schaffen neben der Gewichtsreduzierung auch Einlegesohlen in den Schuhen, die einiges abfedern und den Fuss wieder günstig ausrichten.
Das falsche Schuhwerk ist eines der problematischsten Ursachen für Schmerzen am Fuss und im Fussballen. Insbesondere Frauen, die auf Schuhe mit hohen Absätzen nicht verzichten möchten, sind davon betroffen. Durch die Schieflage kann nicht nur die Achillessehne verkürzt werden, sondern die einseitige Belastung auch zu einem Spreizfuss führen, wodurch Schmerzen entstehen.
Der Spreizfuss zeigt sich durch das Auseinanderstehen der Mittelfussknochen, so dass der Vorfuss breiter wird und die mittleren Knochen stärker beansprucht werden. Das ist mit der Zeit nicht nur sehr schmerzvoll, sondern führt auch zu Schwielen und einer stärkeren Hornhautbildung. Der Spreizfuss fördert den Ballenzeh, eine Fehlstellung, bei der sich der erste Mittelfussknochen nach aussen schiebt, sodass der grosse Zeh nach innen zeigt.
Durch die Form des Fusses und das Zusammenspiel der gesamten Fussmuskulatur ist der aufrechte Gang möglich. Die Stabilität wird jedoch reduziert, wenn die Belastung zu einseitig stattfindet und das Fettpolster abnimmt. Krankheiten wie Gicht, Rheuma oder Arthrose begünstigen Fehlstellungen. Dann verformt sich der Fuss und löst so Beschwerden und Gehstörungen aus. Neben dem Spreizfuss gibt es angeborene sowie mit der Zeit entstehende Fehlstellungen. Diese können sich ebenfalls durch ein schwaches Bindegewebe bilden. Zu ihnen gehören:
Um Fussschmerzen und eine Metatarsalgie zu behandeln, ist es nötig, dass der Arzt den Schmerz und die Symptome genau lokalisieren kann. Der Patient muss entsprechend angeben, wo die Beschwerden genau auftreten, ob im Zehenbereich, im Fussballen direkt oder im Mittelfuss. Auch wird geklärt, wann die Beschwerden auftreten und wie sie sich äussern, z. B. durch ein Kribbeln, Taubheitsgefühl oder durch einen stechenden und ausstrahlenden Schmerz.
Bei Erkrankungen wie Gicht ist der Fuss oft gerötet oder weist eine stärkere Schwellung auf. Für die verschiedenen Symptome existieren gute Methoden der Behandlung, wenn die Ursache gefunden ist. Einerseits geht das mit Medikamenten, Salben und Fussübungen, andererseits auch durch einen chirurgischen Eingriff. Dieser wird jedoch nur dann notwendig, wenn die Schmerzen im Fussballen länger anhalten.
Typische Überbelastungen können in der Regel selbst behandelt werden. Der Fuss wird ruhiggestellt, die Achillessehne geschont und eine Behandlung mit kalten und warmen Wasserbädern lindert die Schmerzen. Vorbeugen lassen sich Schmerzen dieser Art durch das Tragen der richtigen Schuhe, durch Einlegesohlen und eine gesunde Ernährung.
Im Bereich der Akupressur gibt es die Handreflexzonenmassage und die Fussreflexzonenmassage. Beide nutzen die Technik der Akupressurpunkte und stimulieren bestimmte Organe und Organgruppen. Die Hände bieten dabei eine grosse Fläche an Reflexpunkten und Zonen, die massiert und aktiviert werden können. Damit lassen sich sowohl körperliche als auch psychische Probleme behandeln. Die wichtigsten Fragen zu den Handreflexzonen beantworten wir hier.
Akupressur und Akupunktur sind zwei Bereiche der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und gehören heute in den Bereich der Alternativmedizin. Durch Akupressur können vielfältige Beschwerden behandelt werden. Sie erlaubt innerhalb der Massagetechniken eine Stimulierung einzelner Körperbereiche, die wiederum Organe und Organgruppen beeinflussen. Damit kann die Behandlung Erleichterung schaffen, aber auch eine direkte Wirkung haben.
Das Fuss- oder Sprunggelenk hat wichtige Funktionen und trägt das gesamte Körpergewicht. Das macht es anfällig für Verletzungen, die du im Ernstfall von einem Orthopäden behandeln lässt. Der aufrechte Gang ist eine Belastung für den Bewegungsapparat und dasselbe gilt für die Bewegung beim Sport: Beim Springen und Laufen wächst der Anspruch an die Gelenke. Ist die dort sitzende intrinsische Muskulatur geschwächt, kommt es zu Fussfehlstellungen und Erkrankungen. Vorbeugende Massnahmen für den Schutz des Fussgelenks sind daher genauso wichtig wie eine Behandlung bei Beschwerden. Alles rund um das wichtige Thema gibt es hier.
Das Steissbein (medizinisch: Os coccygis) ist der unterste Abschnitt der Wirbelsäule und besteht bei fast allen Menschen aus den zusammengewachsenen und rudimentär ausgebildeten Wirbeln, die ihrerseits als Überrest einer Schwanzanlage betrachtet werden. Dabei lassen sich in der Regel vier Wirbel ausmachen, manchmal aber auch zwei oder acht. Am Steissbein setzen unter anderem Sehnen und Muskeln an. Oberhalb liegt das Kreuzbein. Aufgrund der exponierten Lage, der Anfälligkeit für Stürze und ähnliche Verletzungen sowie der Eigenschaft, ein Knochen zu sein, kann das Steissbein Schmerzen verursachen.
Menschen haben es nicht leicht mit ihrem Körper, gibt er doch häufig verstörende Geräusche von sich. Irgendwo knarrt, knirscht und knackt es immer – ob im Sprunggelenk, im Knie, in der Hüfte oder das bekannte Fingerknacken. Ist das schädlich für unsere Gesundheit, müssen wir uns Sorgen machen? Schon die geringste Bewegung kann zu Knackgeräuschen führen, wenn nicht sogar zum Meniskusriss oder zur Arthrose. Das Gelenk -Knacken nimmt im Alter zu, was der wenig schmeichelhafte Begriff „alter Knacker“ ausdrückt. Klingt es nur unheimlich, wenn Gelenke knacken oder ist es schädlich? Wann Gelenkgeräusche harmlos sind und wann nicht, verraten wir dir hier.
Die Craniosacrale Osteopathie bezeichnet eine tief greifende Körperarbeit, die auf den gesamten menschlichen Organismus harmonisierend und ausgleichend wirkt. Es handelt sich um eine manuelle, alternativmedizinische Behandlungsform, die durch den amerikanischen Arzt William Garner Sutherland begründet wurde. Der Name setzt sich aus dem Lateinischen Cranium für Schädel und Sacrum für Kreuzbein zusammen. Craniosacral bezieht sich also auf diese durch die Wirbelsäule verbundene funktionelle Einheit. Insofern stehen auch Nerven sowie das Gefäss- und Lymphsystem im Fokus dieser Therapie. Alles zur alternativen Behandlung erfährst du hier.